Glioblastom

Mittellanger Film, 40 min

Steffi ist 29, Stuntfrau und lebt mit ihrer Partnerin Ruth in Berlin. Alles läuft ganz gut in ihrem Leben. Bis sie eines Tages einen Anruf von Mutti bekommt. Mutti teilt ihr mit, dass Vater an einem Gehirntumor leidet und bittet Steffi, für ein paar Tage nach Hause zu kommen, um sich mit ihm zu versöhnen, bevor er stirbt. Unter keinen Umständen soll Steffi durchscheinen lassen, dass sie von seiner Krankheit etwas weiß.

Als wäre diese Nachricht nicht Unglück genug, passiert Steffi auch noch ein Mißgeschick. In einer Ausstellung für moderne Kunst tötet sie versehentlich 23 Goldfische und zieht damit die an Fanatismus grenzende Verfolgung des Tierschützer-Ehepaars Pielsticker auf sich.

Steffi reist zurück in ihre Heimat auf dem Lande, wo Mutti als Hausfrau und Vater als Förster ein geordnetes Leben führen. Obwohl die alten Konflikte mit Muttis warmer Diktatur wiederaufflammen, schafft Steffi es, sich mit ihrem Vater zu versöhnen, woran die sprechenden, homosexuellen Tiere des Waldes, mit denen Vater seine Arbeitszeit verbringt, einen nicht unwesentlichen Anteil haben.

Fast ungetrübt könnte das Glück sein – wären da nicht das Ehepaar Pielsticker und Mutti.

Publikumspreis Achtung Berlin Festival 2009, Preis der Rheinzeitung Video/Filmtage Koblenz 2009, Deutscher Nachwuchsfilmpreis 2009, Best Short Film Youth Award Zinegoak Festival Bilbao 2010

Cast

Bärbel Schwarz – Steffi

Christiane Ziehl – Mutti

Bernhard Geffke – Papa

Nina Hoger – Frau Pielsticker

Heiko Pinkowski – Herr Pielsticker

Mariel Supka – Ruth

Claudia Jacob – Bestatterin

Tobi B. – Hase

Martin Molitor – Bär Heiner

Axel Ranisch – Bär Winnie

Crew

Gemeinschaftlich geschrieben und inszeniert von: Tanja Bubbel und Axel Ranisch

Kamera: Henning Gebhardt

Schnitt: Daniel Stephan

Ton: Janusch Kesy, Philipp Reitberger

Sounddesign: Johannes Varga

Szenenbild: Jenny Wjertzoch

Kostüm: Alexander Ambite y Mensen

Musik: Johannes Repka

Produktionsleitung: Anne Baeker

Produktion: Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg, 2008